25. November 2018
Radiogespräch "Zurück zur beseelten Natur - Plädoyer für einen Perspektivwechsel", SWR

Im Oktober dieses Jahres forderten 6.000 Wissenschaftler aus aller Welt radikale Veränderungen, um die Erderwärmung aufzuhalten. Veränderungen, die unser Verhältnis zur Natur betreffen, denn wir können sie nicht länger als rein materielles System begreifen, das uns Menschen letztlich fremd ist, das wir gerade deshalb ausbeuten. Die Wissenschaftler haben ihre Forderungen übrigens mit dem jüngsten Klimabericht des IPCC* verbunden.
Letztlich geht es dabei um einen neuen Naturbegriff, mit dem wir die ökologische Zerstörung aufhalten können. Wie der aussieht, sagt der Biologe,
Philosoph und Buchautor Andreas Weber. 
 

Neues Buch "Indigenialität" über Dekolonialisierung, innere Wildheit, wahre Lebendigkeit und eine neue Kultur. 

»Wir sind alle Wilde«, sagt Andreas Weber und verdeutlicht, dass unsere Zivilisation nicht nur die Indigenen kolonialisiert hat sondern auch unser eigenes Denken. Wild bedeutet dabei nicht regellos im Sinne von Hobbes, sondern offen für den Austausch in einer Welt der Gegenseitigkeit. Wenn wir die Welt wieder zu einem lebensspendenden Ort machen wollen, sollten wir das Indigene in uns selbst entdecken. Avantgardisten des Denkens in Physik, Biologie und Geisteswissenschaften beginnen diesen genial ganzheitlichen Kosmos angesichts unserer ökologischen und gesellschaftlichen Krisen gerade neu zu erforschen. Sich darauf einzulassen, bietet die Chance, lebendiger Teil einer ganzheitlichen Wirklichkeit zu werden und einen neuen Umgang mit ihr zu gewinnen.















2. April 2018
Radiointerview: Das Prinzip der Gegenseitigkeit
Stummer Frühling: dieses Phänomen beschreibt den stillen Verlust der Insekten und den Rückgang der Natur aus unserem Leben. Was hat das zu bedeuten? „Wenn die Insekten verschwinden, dann verschwindet auch die menschliche Zivilisation“, sagte Naturphilosoph Andreas Weber im Dlf.


14. Februar 2018
​"Schläft ein Lied in allen Dingen"
Der große Erfolg der Bücher und Zeitschriften über Natur folgt einer neuen Weltsicht, die bei allen Lebewesen Gefühle entdeckt.
DIE ZEIT


Die englische Übersetzung von "Lebendigkeit" erschien im August 2017:

Matter and Desire. An Erotic Ecology.

White River Junction: Chelsea Green, 2017.

In Matter and Desire, internationally renowned biologist and philosopher Andreas Weber rewrites ecology as a tender practice of forging relationships, of yearning for connections, and of expressing these desires through our bodies. Being alive is an erotic process—constantly transforming the self through contact with others, desiring ever more life.
 
In clever and surprising ways, Weber recognizes that love—the impulse to establish connections, to intermingle, to weave our existence poetically together with that of other beings—is a foundational principle of reality. The fact that we disregard this principle lies at the core of a global crisis of meaning that plays out in the avalanche of species loss and in our belief that the world is a dead mechanism controlled through economic efficiency.
 
Although rooted in scientific observation, Matter and Desire becomes a tender philosophy for the Anthropocene, a “poetic materialism,” that closes the gap between mind and matter. Ultimately, Weber discovers, in order to save life on Earth—and our own meaningful existence as human beings—we must learn to love.






Sein und Teilen. Eine Praxis schöpferischer Existenz
Bielefeld: transcript, 2017.

Sein heißt Teilen. Teilen heißt Sein, auf allen Ebenen, vom Atom bis zu unserer Erfahrung von Glück. Lebendigsein folgt der Sehnsucht, ganz Individuum zu werden – und diese erfüllt sich nur in Austausch und Verwandlung. Erst aus Teilhabe entsteht Stimmigkeit, das Gefühl, ein eigenes Selbst, Zentrum der eigenen Erfahrung zu sein. Unser Stoffwechsel, gelingende Beziehungen, Sinnerfahrungen, aber auch der Austausch von Gütern und Leistungen können nur gedeihen, wenn wir sie als gemeinsame Teilhabe an einer schöpferischen Wirklichkeit erschaffen. Diese ist Stoff, und sie ist Fantasie. Atmen heißt Teilen, Körpersein ist Teilen und Lieben bedeutet Teilen. Sein durch Teilen ist die Seele der lebendigen Wirklichkeit. In dieser durchdringen sich Innen und Außen. Sie ist ein leidenschaftlicher Beziehungsprozess, in dem das Begehren nach Identität erst im Leuchten des Anderen eingelöst wird.







Das Schweigen der Pflanzen. Interview mit Andreas Weber über Lebendigkeit
 
“Andreas Weber beschreibt man vielleicht am besten als `Poeten der Biologie´. Wie kaum ein anderer kann er die Erfahrung, dass wir untrennbar in das Leben eingebettet sind, wachrufen und bewusst machen. Für ihn ist es aber nicht nur ein Schritt in eine neue Empfindsamkeit, sondern ein politischer Akt einer radikalen Liebe zum Leben.”
In: evolve 11, Juli bis Oktober 2016



Andreas Weber & Hildegard Kurt

The Enlivenment Manifesto: Politics and Poetics in the Anthropocene
new edition on Shareable.net complete with excerpts from major poetry














Radiogespräch zum Nachhören

"Zwischentöne", Deutschlandfunk, 6.12.2015, mit Michael Langer











Neues Buch erscheint am 25. Januar 2016:




Neues Buch erscheint im Januar 2016

The Biology of Wonder. Aliveness, Feeling and the Metamorphosis of Science.
New Society Press, BC, Canada
(Aktualisierter Re-Write von Alles Fühlt)











Subjective Feeling as the Moving Force in All Life
Vorabdruck des ersten Kapitels in KOSMOS 


August 2015

neues Interview: Alles fühlt Alles

Christine Ax führte ein Gespräch mit dem Biologen und Philosophen Dr. Andreas Weber über poetische Objektivität, unsere falsche Wirklichkeit, unsere (bedrohte) Fähigkeit mit der Welt zu fühlen und warum mehr Lebendigkeit besser ist als weniger.
 

Mai 2015


Das Manifest "Lebendigkeit Sei!" (thinkOYA) mit Hildegard Kurt bildet den Auftakt 
für die Lebendigkeits-Werkstätten des und.instituts






Kurzfassung des Manifests veröffentlicht in OYA 33/2015



[...] Kulturen der Lebendigkeit zur Entfaltung zu verhelfen, ist ein epochales politisches Projekt und eine zivilisatorische Vision jenseits des Verwaltens von Krisen und des tagespolitischen Navigierens auf Sicht mit seiner Unfähigkeit, große Herausforde­rungen – wie den Klimawandel – zu integrieren. Nennen wir diese Vision eine Politik des Lebens. [...] Zum vollständigen Text hier



28. April 2015
Für eine erotische Ökologie. Vortrag auf den Tagen der Utopie, Bildungshaus Arbogast, Götzis, Vorarlberg, Österreich.



 

März 2015

Wert der Natur. Interview mit Christoph Schön



 

Interview in DIE ZEIT:
"Lebendig ist das, was ein Interesse an sich selbst hat"

Weber Enlivenment Biopoetics





























 

Interview: "Alles Lebendige ist eins"


"Wir lieben oft falsch, sagt der Biologe und Philosoph Dr. Andreas Weber. Denn Liebe ist kein Gefühl, sondern ein Austausch von Gaben. In seinem Buch „Lebendigkeit. Eine erotische Öko­logie” folgt der Biologe und Philosoph den Spuren des Lebens und öffnet...." (Interview: "Alles Lebendige ist eins" in BKKinform)


neues Buch: "Lebendigkeit. Eine erotische Ökologie"

Umschlag und Klappentexte
Probekapitel
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Radiointerview am 26.10.2014, Deutschlandradio Kultur





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Neuauflage "Alles fühlt. Mensch, Natur und die Revolution der Lebenswissenschaften"

Klappentext
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Autorenzeitung



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"Enlivenment" talk at
International Commons Conference, May 2013, Berlin 

Weber Enlivenment ECC commons






(click on image for youtube video)

 

Vorträge zum Thema s. Termine

 

Text: Andreas Weber | Cover: Ullstein-Verlag